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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Rohölpreise stiegen deutlich an, da Winterstürme die Produktion in den USA und die Logistik an der Golfküste beeinträchtigten, verbunden mit geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Versorgungsproblemen in Kasachstan. Brent-Rohöl stieg auf über 67 USD und WTI näherte sich 62 USD, während Schätzungen zufolge 2 Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert wurden. Der Anstieg spiegelt sowohl unmittelbare wetterbedingte Versorgungsengpässe als auch allgemeine geopolitische Risikoprämien wider.
Roche gab positive Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie für sein neuartiges Medikament CT-388 gegen Fettleibigkeit bekannt, in der die Teilnehmer über einen Zeitraum von 48 Wochen durchschnittlich über 20 % ihres Körpergewichts verloren. Das Medikament zeigte signifikante metabolische Vorteile, wobei fast drei Viertel der prädiabetischen Teilnehmer einen normalisierten Blutzuckerspiegel erreichten. Das Medikament wurde gut vertragen und verursachte meist nur leichte gastrointestinale Nebenwirkungen. Auf Grundlage dieser ermutigenden Ergebnisse plant Roche die Durchführung größerer Phase-III-Studien.
Das chinesische Sportbekleidungsunternehmen Anta Sports hat für 1,51 Milliarden Euro einen Anteil von 29,06 % an Puma von Artemis erworben und ist damit zum größten Anteilseigner der deutschen Marke geworden. Wei Lin, Vizepräsident von Anta, erklärte, dass Puma auf dem chinesischen Markt, wo es derzeit nur 7 % seines weltweiten Umsatzes erzielt, über ein erhebliches ungenutztes Potenzial verfügt. Das Unternehmen will die Umstrukturierung von Puma beschleunigen und Strategien umsetzen, um die Marke in China erfolgreicher zu machen, und zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich des derzeitigen Managementteams.
Die Europäische Union und Indien haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen, das die Zölle auf die meisten Waren abschafft oder senkt und eine Handelszone mit fast 2 Milliarden Menschen schafft. Das Abkommen soll die EU-Exporte nach Indien bis 2032 verdoppeln und europäischen Unternehmen jährlich 4 Milliarden Euro an Zöllen einsparen. Es ist zwar nicht so umfassend wie das Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur, stellt jedoch eines der größten jemals ausgehandelten Handelsabkommen dar und wird angesichts der Spannungen mit den USA und China als geopolitisch bedeutsam angesehen.
Die EU und Indien haben nach jahrelangen Verhandlungen ein umfassendes Handelsabkommen geschlossen, das einen Rahmen für einen freieren Handel in einem Markt mit rund zwei Milliarden Menschen schafft. Zu den wichtigsten Bestimmungen gehören die Abschaffung oder Senkung von Zöllen auf über 90 % der EU-Exporte nach Indien, ein verbesserter Marktzugang für Dienstleistungen, vereinfachte Zollverfahren, ein stärkerer Schutz des geistigen Eigentums sowie Sonderregelungen für den Automobil-, Stahl- und Agrarsektor mit verschiedenen Kontingenten und Ausnahmeregelungen.
Die Europäische Union und Indien haben ein bahnbrechendes Freihandelsabkommen geschlossen, durch das eine der weltweit größten Freihandelszonen mit fast 2 Milliarden Menschen entsteht. Das Abkommen zielt darauf ab, Zölle auf 96,6 % der EU-Exporte nach Indien abzuschaffen oder zu senken, wodurch sich die EU-Exporte bis 2032 potenziell verdoppeln und jährlich 4 Milliarden Euro an Zöllen eingespart werden könnten. Das Abkommen ist besonders wichtig für die deutsche Automobilindustrie, die derzeit mit Zöllen von bis zu 110 % konfrontiert ist, die auf 10 % gesenkt werden sollen. Das Abkommen wird als geopolitisches Gegengewicht zur Handelspolitik der USA und Chinas angesehen und schützt gleichzeitig sensible europäische Agrarsektoren.
Der indische Premierminister Narendra Modi kündigte auf der India Energy Week 2026 einen 500 Milliarden Dollar schweren Plan zum Ausbau des Energiesektors an, der Investitionen in Exploration, Raffinerien und LNG-Infrastruktur vorsieht und Indien zu einem wichtigen Raffineriezentrum machen soll. Der Plan umfasst die Verdopplung des Anteils von Erdgas auf 15 % bis 2040, die Ausweitung der Exploration auf eine Million Quadratkilometer sowie den Bau von LNG-Terminals und Transportschiffen.
Fondsmanager Bart Geukens von DPAM erörtert Chancen für europäische Small Caps und hebt Belimo als vielversprechendste europäische Aktie für Anleger hervor, die von der Expansion der US-Rechenzentren profitieren möchten. Er verweist auf verbesserte Fundamentaldaten in Europa, Kapitalabflüsse aus den USA nach Europa und attraktive Sektoren wie Halbleiter, Elektrifizierung und Finanzen. In dem Interview werden Qualitätsinvestitionen mit angemessenen Bewertungen und einem starken Management als wichtige Erfolgsfaktoren hervorgehoben.
Die Europäische Union und Indien haben die Verhandlungen über ein bedeutendes Freihandelsabkommen abgeschlossen, durch das eine der weltweit größten Freihandelszonen mit fast 2 Milliarden Menschen entsteht. Das Abkommen zielt darauf ab, Handelsbarrieren und Zölle abzubauen, wovon insbesondere die deutsche Automobilindustrie durch die Senkung der hohen indischen Einfuhrzölle auf Fahrzeuge und Teile profitiert. Sensible Agrarsektoren der EU werden geschützt, während sich für europäische Landwirte durch die Senkung der indischen Zölle auf Wein und verarbeitete Lebensmittel neue Möglichkeiten eröffnen. Das Abkommen wird angesichts der aggressiven Handelspolitik der USA und Chinas als geopolitisch bedeutsam angesehen.
Citigroup hat die Berichterstattung über die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche mit Kaufempfehlungen wieder aufgenommen und bevorzugt Novartis als Top-Pick, während Roche aufgrund verbesserter Aussichten für die Pipeline ebenfalls positiv bewertet wird. Novartis erhält ein Kursziel von 133 CHF und Roche von 400 CHF, wobei beide Aktien seit Jahresbeginn eine starke Performance zeigen. Der positive Ausblick basiert auf einem anhaltenden Gewinnwachstum und einer robusten Forschungspipeline im Pharmasektor, wobei Roche zusätzlich erfolgreiche Phase-II-Ergebnisse für sein Medikamentenkandidat CT-388 zur Gewichtsreduktion meldet.

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